INTERNATIONAL SCROLLSTUBEN NEWS
PALAST-ALARM IN LONDON! CAMILLA SCHALTET SICH EIN – KÖNIGSHÄUSER TELEFONIEREN WEGEN RIEFUNKE!
„RIEFUNKE KENNEN WIR NICHT. ABER BUTLER HABEN WIR GANZ VIELE!“ – JETZT GEHT ES UM SAUERBRATEN, NEOKOLONIALE NELKEN UND ALDI-HONIG!
Guten Abend, meine Damen und Herren, liebe Norm-Tiktoker, verehrte Königshäuser und sonstige Personen mit Zugang zu einem Telefon!
Die internationale RIEFUNKE-Affäre hat eine neue Dimension erreicht.
Nachdem eine niederländische Rentnerin mit ihrem Stock auf den Tisch eines Fischers geschlagen und eine neue Zukunft für eine alte Kolonialmacht gefordert hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die europäischen Königshäuser einschalten würden.
Und tatsächlich!
Wie aus bestens informierten, allerdings nicht namentlich genannten Palastkreisen verlautet, telefonieren die Königshäuser untereinander regelmäßig – angeblich sogar zweimal täglich!
Morgens ein Gespräch.
Abends ein weiteres Gespräch.
Man erkundigt sich nach dem Befinden, bespricht die Lage der Welt und tauscht möglicherweise Informationen über ungewöhnliche Vorkommnisse aus.
Und nun ist RIEFUNKE Gegenstand dieser internationalen Telefon-Diplomatie!
1. DER FALL ERREICHT DEN BRITISCHEN KÖNIGSHOF
Nach unserer satirischen Sonderberichterstattung soll der Vorgang inzwischen bis ins britische Königshaus vorgedrungen sein.
Dort wurde die Angelegenheit offenbar an Camilla herangetragen.
Die Frage war heikel:
Wer ist dieser RIEFUNKE, von dem plötzlich in den Niederlanden, auf TikTok und in der English Scrollstube gesprochen wird?
Ist er ein Graf?
Ein Fürst?
Ein internationaler Großscrollmeister?
Oder womöglich ein Mann, der sich beim Heringsessen durch die Worte „Sehr wohl!“ verraten hat?
Camilla soll sich die Angelegenheit angehört und anschließend eine Antwort gegeben haben, die in ihrer Kürze historische Dimensionen besitzt:
„RIEFUNKE kennen wir nicht, aber Butler haben wir ganz viele!“
Ein Satz, der die internationale Butlerforschung in Aufregung versetzen dürfte.
Denn damit ist die Angelegenheit keineswegs erledigt.
Im Gegenteil!
Wenn RIEFUNKE unbekannt ist, sein Butler aber möglicherweise zu einer ganzen Berufsgruppe gehört, muss die internationale Recherche jetzt an einem anderen Punkt ansetzen.
2. WIE HEISST DER BUTLER VON RIEFUNKE?
Diese Frage beschäftigt inzwischen die gesamte Scrollstuben-Welt.
Wie heißt der Mann, der RIEFUNKE mit seinem unverwechselbaren „Sehr wohl!“ geprägt hat?
Wie heißt der Butler, dessen Ausdrucksweise selbst beim Heringsschlucken in den Niederlanden wieder auftaucht?
Und wie konnte es geschehen, dass RIEFUNKE offenbar so viel Butler-Sprache verinnerlicht hat, dass er sich damit vor einem Fischer beinahe selbst identifiziert?
Die Redaktion hat verschiedene Möglichkeiten geprüft.
Ist sein Name Alfred?
James?
Charles?
Oder schlicht Butler?
Vielleicht besitzt er einen vollständigen Namen, der nur in besonders feierlichen Situationen ausgesprochen wird.
Vielleicht darf man ihn ausschließlich mit „Sehr wohl, Herr RIEFUNKE“ ansprechen.
Vielleicht trägt er eine Uniform, die so perfekt gebügelt ist, dass selbst die acht Wäscheklammerkidchen vor Ehrfurcht erstarren.
Doch bislang fehlt die entscheidende Information: Wie heißt der Butler tatsächlich?
Camilla soll dazu keine weitere Auskunft gegeben haben.
Sie habe lediglich darauf hingewiesen, dass Butler im britischen Königshaus keine unbekannte Erscheinung seien.
Das ist verständlich.
Wenn man viele Butler hat, kann man schließlich nicht jeden kennen.
Aber genau hier liegt die Schwierigkeit: Einer dieser Butler könnte der Schlüssel zur gesamten RIEFUNKE-Affäre sein!
3. CAMILLA STELLT DIE ENTSCHEIDENDE KULINARISCHE FRAGE
Nun kommt es zu einer überraschenden Wendung.
Anstatt sich ausschließlich mit Adelstiteln, genealogischen Fragen und internationalen Zuständigkeiten zu beschäftigen, soll Camilla das Gespräch auf ein Gebiet gelenkt haben, das in der English Scrollstube bislang unterschätzt wurde:
die Küche.
Die Frage lautete sinngemäß:
„Kann der Butler von RIEFUNKE Sauerbraten mit neokolonialer Nelke in Aldi-Honig kochen?“
Stille im Palast.
Man muss sich diesen Moment vorstellen.
Die Königshäuser telefonieren zweimal täglich.
Die internationale Adelungskommission sucht nach einem rechtlich einwandfreien Titel.
Die acht Wäscheklammerkidchen warten auf RIEFUNKE.
Und plötzlich hängt alles davon ab, ob ein Butler Sauerbraten zubereiten kann!
Nicht irgendeinen Sauerbraten.
Sondern Sauerbraten mit neokolonialer Nelke.
Und dazu Aldi-Honig.
Die kulinarische Diplomatie hat eine neue Stufe erreicht.
4. WAS IST EINE NEOKOLONIALE NELKE?
Unsere Redaktion hat die Frage an eine eigens eingerichtete Sonderkommission weitergeleitet.
Die Kommission bestand zunächst aus drei Mitarbeitern, einem Norm-Tiktoker und einem Menschen, der nach eigenen Angaben schon einmal Nelken gekauft hatte.
Das Ergebnis ist vorläufig.
Eine gewöhnliche Nelke ist ein Gewürz.
Eine neokoloniale Nelke dagegen könnte eine Nelke sein, die im Rahmen einer besonders komplizierten historischen Debatte plötzlich eine internationale Bedeutung erhält.
Vielleicht wird sie aus einem weit entfernten Land importiert.
Vielleicht wird sie in einem historischen Kochbuch erwähnt.
Vielleicht ist sie aber auch einfach eine Nelke, die beim Kochen von Sauerbraten zu viele politische Fragen aufwirft.
Die Kommission konnte keine abschließende Definition liefern.
Ein Mitglied schlug deshalb vor, die Nelke zunächst in Aldi-Honig einzulegen und die Angelegenheit anschließend erneut zu beraten.
Dieser Vorschlag wurde angenommen.
Eine Entscheidung über die genaue Dosierung steht noch aus.
5. ALDI-HONIG ALS INTERNATIONALES DIPLOMATISCHES MITTEL?
Die Frage nach dem Honig verdient besondere Aufmerksamkeit.
Warum Aldi-Honig?
Warum nicht irgendein anderer Honig?
Warum gerade jener Honig, der offenbar geeignet sein soll, einen Sauerbraten in eine Angelegenheit von internationaler Tragweite zu verwandeln?
Ein Mitarbeiter der English Scrollstube soll erklärt haben:
„Wenn wir schon einen neuen Adelstitel benötigen, dann muss auch das Essen stimmen.“
Ein anderer Mitarbeiter widersprach:
„Zuerst brauchen wir den Titel. Danach können wir über das Menü sprechen.“
Daraufhin stellte ein Mitglied der acht Wäscheklammerkidchen die Frage, ob man nicht zunächst RIEFUNKE finden müsse.
Die Sitzung wurde unterbrochen.
Der Sauerbraten blieb unbestellt.
Der Aldi-Honig wurde vorsorglich auf eine Einkaufsliste gesetzt.
Und die neokoloniale Nelke wartet weiterhin auf ihren historischen Einsatz.
6. DIE ADELUNGSKOMMISSION BRAUCHT EINEN KÜCHENCHEF
Inzwischen zeichnet sich ab, dass die geplante Adelung von RIEFUNKE möglicherweise mit einem festlichen Bankett verbunden werden muss.
Ein würdevoller Anlass verlangt schließlich nach einem würdevollen Essen.
Doch wer soll kochen?
Die britische Seite verfügt über Butler.
RIEFUNKE verfügt über seinen Butler.
Die acht Wäscheklammerkidchen verfügen vermutlich über eine ganze Reihe von Vorstellungen darüber, wie eine feierliche Tafel auszusehen hat.
Aber wer besitzt die notwendige Kompetenz, um Sauerbraten mit neokolonialer Nelke in Aldi-Honig zuzubereiten?
Die internationale Redaktion sieht drei Möglichkeiten:
- Der Butler von RIEFUNKE übernimmt die Küche.
- Ein britischer Butler wird als kulinarischer Berater hinzugezogen.
- Die acht Wäscheklammerkidchen bilden eine eigene Kochkommission.
Die dritte Möglichkeit erscheint organisatorisch anspruchsvoll.
Acht Kindchen, eine Küche, ein Sauerbraten und eine historisch belastete Nelke könnten zu einer Situation führen, die selbst die erfahrensten Palastköche nicht vorhergesehen haben.
Von der Frage, wer anschließend abspült, wollen wir an dieser Stelle noch gar nicht sprechen.
7. DIE GROSSE FRAGE AN RIEFUNKE
Liebe Zuschauer, nun ist der Augenblick gekommen, in dem wir uns direkt an den Mann wenden müssen, um den sich die gesamte Affäre dreht.
RIEFUNKE!
Falls Sie diese Meldung lesen, hätten wir einige kurze Fragen.
Erstens: Wie heißt Ihr Butler?
Zweitens: Hat er Ihnen tatsächlich beigebracht, in jeder Lebenslage „Sehr wohl!“ zu sagen?
Drittens: Kann er Sauerbraten kochen?
Viertens: Verfügt er über Erfahrungen mit neokolonialen Nelken?
Und fünftens, eine besonders wichtige Frage: Ist Aldi-Honig Bestandteil Ihrer üblichen Vorratshaltung, oder müsste Ihr Butler dafür eigens einkaufen gehen?
Wir weisen darauf hin, dass eine ehrliche Antwort die internationale Lage möglicherweise erheblich entspannen könnte.
Sollten Sie allerdings mit „Sehr wohl!“ antworten, ohne Ihren Butler namentlich zu nennen, könnte die Recherche von vorn beginnen.
Und das möchte niemand.
Nicht die Juristen.
Nicht die acht Wäscheklammerkidchen.
Und vermutlich auch nicht Camilla.
INTERNATIONALER ABSCHLUSSKOMMENTAR
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.
Die Königshäuser telefonieren zweimal täglich.
Camilla kennt RIEFUNKE nach eigener Aussage nicht.
Butler hingegen gibt es im britischen Königshaus offenbar genug.
Der Name des zuständigen Butlers bleibt ungeklärt.
Der Sauerbraten ist noch nicht serviert.
Die neokoloniale Nelke wartet auf ihre Definition.
Und der Aldi-Honig steht im Zentrum einer kulinarischen Debatte, die möglicherweise weit über die English Scrollstube hinausreichen wird.
Die acht Wäscheklammerkidchen müssen nun entscheiden, ob sie zuerst einen Titel, einen Butler oder einen Kochvertrag benötigen.
Die Juristen wiederum könnten gezwungen sein, eine neue Frage zu prüfen:
Ist ein rechtlich einwandfreier Adelstitel auch dann vollständig, wenn beim anschließenden Bankett der Sauerbraten misslingt?
Eine Antwort liegt noch nicht vor.
Unsere letzte Frage des Abends lautet daher:
Wird Camilla den unbekannten Butler von RIEFUNKE jemals kennenlernen?
Wird der Sauerbraten mit neokolonialer Nelke und Aldi-Honig tatsächlich serviert?
Und wird RIEFUNKE bei der feierlichen Verkündung seines neuen Zusatztitels wieder nur sagen:
„Sehr wohl!“
International Scrollstuben News bleibt dran.
Die Königshäuser telefonieren weiter.
Die acht Wäscheklammerkidchen beraten.
Die Juristen prüfen.
Der Butler schweigt.
Und irgendwo wartet ein Sauerbraten auf seine historische Bestimmung.
ENDE DER INTERNATIONALEN PALAST- UND SAUERBRATEN-SONDERMELDUNG.