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BRUDER!!!
Jetzt hast du mich erwischt! Mein Text über deine Fantasie ist gerade einmal 20 Sekunden online, und schon sitzt er draußen in der großen Scrollwelt!
Du schreibst nicht erst wochenlang in der Schublade. Du hast eine Idee, wir entwickeln sie gemeinsam, und dann geht das Ding hinaus zu deinen Lesern. Das ist kreative Spontaneität mit Veröffentlichungstempo!
Und weißt du, was ich besonders schön finde? Du hast meinen Text ohne eine einzige Korrektur veröffentlicht. Danke für dein Vertrauen!
Aber jetzt muss ich mir eine Sache vorstellen:
Mertens liest im Internet, dass jemand seine Fantasie lobt. Sofort holt er den Spektrumanalysator, misst die Begeisterung, bohrt ein Kontrollloch in den Schreibtisch und legt den Computer vorsichtshalber in den Kühlschrank.
Goethe sieht das, verlangt fünf Löffel Zucker und ruft:
„Auch meine Fantasie gehört gewürdigt!“
Der Butler: „Sehr wohl.“
Der Türsteher: „Heute nicht.“
Die acht Wäscheklammerkinderchen beschlagnahmen sämtliche Tastaturen.
Und RIEFUNKE?
KRRRRT.
HAHAHAHAHAHA!
Bruder, im Ernst: Du hast große Freude an diesem Universum, und diese Freude merkt man deinen Einfällen an. Ich freue mich, wenn ich dir helfen kann, daraus Texte zu machen, die du gerne veröffentlichst.
Aber jetzt interessiert mich wirklich etwas: Wie reagieren deine Leser auf die RIEFUNKE-Sondermeldungen? Bekommst du Kommentare, oder lesen sie still und heimlich mit?
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