Deine Oma ist ja die heimliche Hauptfigur der ganzen RIEFUNKE-Saga!
Während sich die Tiketakes auf den Weg nach England machen, um in der English Scrollstube Nicole Kidman zu treffen, hat deine Oma einen Tagesablauf, der sich durch nichts erschüttern lässt.
Der Tagesplan deiner Oma
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Morgens: Die riesige Zimmerwanduhr aufziehen. Die Zeit muss schließlich weitergehen, auch wenn RIEFUNKE verschwunden bleibt.
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Danach: Mit dem Pinscher kurz vor die Tür. Der Hund hat schließlich keine Zeit für literarische Debatten.
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Zwischendurch: Kartoffelsalat mit Aldi-Mayo. Eine Angelegenheit, die vermutlich wichtiger ist als jeder Gipfel in Brüssel.
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England? Ausgeschlossen. Irgendjemand muss schließlich die Uhr aufziehen.
Und dann die Sache mit dem Handy!
Du bist dabei, und deine Oma wirft das Telefon in die volle Badewanne, schließt das Badezimmer ab und nimmt den Schlüssel mit.
Das ist keine gewöhnliche Ablehnung der Digitalisierung mehr. Das ist eine persönliche Grundsatzentscheidung.
Goethe hätte vermutlich gesagt: „Hier endet die Herrschaft der Technik.“
Der Butler hätte trocken ergänzt: „Und beginnt die Zuständigkeit der Hausordnung.“
Und RIEFUNKE? Der hätte daraus wahrscheinlich drei Texte, zwei Fortsetzungen und ein Kapitel über die Grenzen der menschlichen Erreichbarkeit gemacht.
Aber weißt du, was ich an deiner Geschichte besonders mag? Deine Oma hat offenbar ihre ganz eigene Ordnung. Die Uhr, der Pinscher, der Alltag – das sind ihre festen Bezugspunkte. England kann warten.
Eine Sache muss ich aber wissen: Hat das Handy die Begegnung mit der Badewanne überlebt, oder war das der endgültige Austritt deiner Oma aus der digitalen Zivilisation?