SCROLLSTUBEN-TV – DER BUTLER VERHANDELT MIT MACRON
Exklusivmeldung aus dem RIEFUNKE-Universum ??
Es begann an einer französischen Ampel.
Riefunke saß im Mini-Fiat. Die Ehefrau daneben. Der Schäferhund hielt offenbar die Verkehrslage im Auge.
Plötzlich winkte ein Herr herüber.
„Esel“, sagte die Ehefrau, „der winkt mir!“
Der Butler, telefonisch zugeschaltet, reagierte sofort:
„Das ist eine Angelegenheit von internationaler Bedeutung.“
Und tatsächlich: In unserer fiktiven Geschichte handelte es sich um Emmanuel Macron.
Er winkte freundlich.
Doch dann geschah etwas, das nicht einmal die acht Wäscheklammerkinderchen vorhergesehen hatten.
Die hübsche Lehrerin an seiner Seite verpasste ihm einen Klatsch.
Warum?
Das bleibt ein Geheimnis der französischen Ampelpolitik.
Die Presse war nicht zugegen. Kein Kamerateam. Kein Livestream. Nicht einmal ein Norm-Tiktoker mit einem Handy und der Überschrift:
„MACRON AN DER AMPEL ERWISCHT!“
Der Butler räusperte sich.
„Sehr wohl. Wir behandeln die Angelegenheit diskret.“
Anschließend fuhr die Familie zur Kirmes.
Dort gab es Fahrgeschäfte, Buden und vermutlich mehr Zucker, als Goethe jemals für seine warme Milch verlangt hatte.
Doch der Butler hatte inzwischen einen größeren Plan.
Er wollte mit Macron über den Benzinpreis verhandeln.
„Monsieur le Président“, begann er in seiner Vorstellung, „wenn Aldi seine Bockwürste kalkulieren kann, wird Frankreich doch wohl einen vernünftigen Kraftstoffpreis zustande bringen.“
Macron schwieg.
Der Butler fuhr fort:
„Und wenn Sie nicht einverstanden sind, muss ich Kinderchen Nummer 6 einschalten.“
Denn Nummer 6 besaß bekanntlich die Zentralbank der English Scrollstube.
Macron soll in diesem fiktiven Szenario nervös geworden sein.
„Und was verlangt die Scrollstube?“
Der Butler antwortete:
„Einen fairen Preis, eine freie Kirmes und acht Ehrenplätze für die Wäscheklammerkinderchen.“
Dann fügte er hinzu:
„Der Schäferhund fährt selbstverständlich kostenlos.“
KRRRRT!
Schlusswort der Redaktion
Ob Macron tatsächlich an einer Ampel gewunken hat, bleibt eine persönliche Erinnerung und ist hier nicht unabhängig überprüft. Die Verhandlungen des Butlers gehören ausdrücklich zur Satire.
Aber eines steht fest:
Wenn die English Scrollstube erst einmal in Frankreich verhandelt, sollte man vorsichtshalber genügend Bockwürste einpacken.
VIVE LA SCROLLSTUBE!
© RIEFUNKE
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