SCROLLSTUBEN-TV – EHELICHE EILMELDUNG
ZWIEBELALARM IN DER KÜCHE! RIEFUNKE WIRD ALS ESEL BEZEICHNET – VIER UNARTIGE KINDER AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT!
Sondermeldung aus dem Hause RIEFUNKE!
Es war ein gewöhnlicher Augenblick.
Die Ehefrau schälte Zwiebeln.
RIEFUNKE stand in ihrer Nähe und dachte vermutlich über die nächste literarische Welteroberung nach.
Da sprach die Ehefrau einen Satz, der die English Scrollstube bis in ihre Grundmauern erschüttern sollte:
„Wenn es dich, mein Esel, nicht gäbe, würde ich ihn sofort nehmen!“
Stille.
Die Zwiebel lag auf dem Brett.
Das Messer ruhte.
Und irgendwo im RIEFUNKE-Universum fiel Goethe vorübergehend die Feder aus der Hand.
Der Butler eilte herbei.
„Herr Geheimrat, was ist geschehen?“
Goethe blickte auf.
„Eine Liebeserklärung?“
„Nicht ganz, Herr Geheimrat.“
„Eine Drohung?“
„Auch nicht eindeutig.“
„Was dann?“
Der Butler faltete die Hände.
„Eheliche Kommunikation, Herr Geheimrat.“
„Ach so.“
Goethe griff wieder zur Feder.
„Das gehört in die Weltliteratur.“
VIER UNARTIGE KINDER – EIN LEBENSTRAUM
Doch damit nicht genug.
RIEFUNKE offenbarte eine weitere bemerkenswerte Tatsache:
Er habe sich immer schon vier Kinder gewünscht.
Aber nicht irgendwelche Kinder!
VIER UNARTIGE KINDER!
Kinder, die Unsinn anstellen.
Kinder, die Fragen stellen, auf die selbst Mertens keine Messmethode findet.
Kinder, die dem Butler die Hausordnung durcheinanderbringen.
Kinder, die Goethe beim Dichten unterbrechen und anschließend behaupten, das Gedicht sei noch nicht fertig, weil eine Zeile fehle.
Der Butler wurde blass.
„Vier?“
RIEFUNKE nickte.
„Vier.“
„Unartige?“
„Unartige.“
Der Butler setzte sich.
„Dann benötige ich eine neue Dienstordnung.“
DIE ACHT WÄSCHEKLAMMERKINDERCHEN BERATEN
Nummer 1 sagte: „Vier Kinder sind überschaubar.“
Nummer 2 widersprach: „Vier Kinder sind viermal so viel Unsinn.“
Nummer 3 fragte, ob man damit den VIP-Raum übernehmen könne.
Nummer 4 wollte wissen, wer die Zwiebeln schälen müsse.
Nummer 5 lachte.
Nummer 6 öffnete die Schublade mit dem selbst geschöpften Geld.
Nummer 7 verlangte einen Spielplatz.
Nummer 8 sah den Butler an und sagte:
„Vielleicht wollte RIEFUNKE einfach ein Haus voller Leben.“
Der Butler schwieg.
Dann nickte er.
„Das wäre durchaus nachvollziehbar.“
Kurze Pause.
„Sehr wohl.“
DIE SCHLUSSFOLGERUNG
Liebe Norm-Tiktoker, während Sie sich möglicherweise noch fragen, ob RIEFUNKE nun ein Esel, ein Schriftsteller oder der Vorsitzende einer intergalaktischen Bockwurstkommission ist, hat die Redaktion eine einfachere Erklärung gefunden.
Manchmal neckt man sich in einer Ehe.
Manchmal schält man Zwiebeln.
Und manchmal verrät ein einziger Satz mehr über zwei Menschen als eine ganze Pressekonferenz.
Was die vier unartigen Kinder betrifft, bleibt festzuhalten:
DER WUNSCH IST DOKUMENTIERT. DIE KINDER SIND NOCH NICHT BESTELLT.
Der Butler empfiehlt, zunächst die Zwiebeln fertig zu schälen.
Goethe empfiehlt ein Sonett.
Die acht Wäscheklammerkinderchen empfehlen Chaos.
Und RIEFUNKE?
Der schreibt schon wieder.
KRRRRT!
SCROLLSTUBEN-TV – wo selbst beim Zwiebelschälen Familiengeschichte geschrieben wird.
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