DIE RACHE VON MUSK
Gerichtsvollzieher pfändet Goethes Megaphon und Sofa – acht Wäscheklammerkinderchen greifen zur Limonade
WELTWEITE SONDERMELDUNG
English Scrollstube – England. 09.13 Uhr.
ENGLAND. ENGLISH SCROLLSTUBE. STROMSPERRE DROHT.
Die Welt steht erneut Kopf.
Nachdem RIEFUNKE es versäumt hatte, die Stromrechnung der English Scrollstube zu bezahlen, ist es am heutigen Morgen zu einem beispiellosen Zwischenfall gekommen.
Ein Gerichtsvollzieher erschien vor der Scrollstube und pfändete das Megaphon des Johann Wolfgang von Goethe sowie dessen Sofa.
Der Grund für die Maßnahme ist nach Angaben der fiktiven Pressestelle ebenso einfach wie niederschmetternd:
Die Website von RIEFUNKE verzeichnete lediglich vier Besuche im Monat.
VIER.
Nicht vier Millionen.
Nicht vierhunderttausend.
Nicht einmal vierhundert.
Vier.
Der Stromversorger hatte daraufhin erklärt, dass man eine elektrische Anlage nicht dauerhaft betreiben könne, wenn die Einnahmen aus dem Internetauftritt praktisch nicht vorhanden seien.
RIEFUNKE soll auf die erste Mahnung geantwortet haben:
„KRRRRT.“
Auf die zweite Mahnung antwortete niemand.
Auf die dritte Mahnung erschien ein Gerichtsvollzieher.
Und dieser Mann verstand keinen Spaß.
DER GERICHTSVOLLZIEHER BETRITT DIE SCROLLSTUBE
Um 09.13 Uhr klopfte es an der Tür.
Der bärtige Türsteher öffnete einen Spalt.
Draußen stand ein Mann mit Aktentasche, Klemmbrett und einem Gesichtsausdruck, der keinerlei Zweifel daran ließ, dass er bereits zahlreiche Gegenstände gepfändet hatte und notfalls auch bereit war, einen weiteren.
„Ich bin der Gerichtsvollzieher“, sagte er.
„Das sehe ich“, antwortete der Türsteher.
„Ich bin hier wegen einer unbezahlten Stromrechnung.“
„Dann müssen Sie mit dem Butler sprechen.“
Der Gerichtsvollzieher trat ein.
Der Butler erschien im Flur.
„Guten Morgen.“
„Ich bin gekommen, um pfändbare Gegenstände zu erfassen.“
Der Butler blickte auf die Aktentasche.
„Haben Sie einen Termin?“
„Nein.“
„Dann sind Sie hier richtig. Termine werden bei uns ohnehin nicht eingehalten.“
Der Gerichtsvollzieher ignorierte die Bemerkung.
Er zog ein Dokument aus seiner Tasche.
„Der Schuldner RIEFUNKE hat seine Stromrechnung trotz mehrfacher Aufforderung nicht beglichen.“
„Das ist bedauerlich“, sagte der Butler.
„Ich werde jetzt Gegenstände pfänden.“
„Welche Gegenstände?“
Der Gerichtsvollzieher blickte sich um.
Sein Blick fiel auf das Megaphon.
Es lag auf einem Tisch.
Daneben stand ein Glas Rotwein.
Dahinter saß Goethe.
„Das Megaphon“, sagte der Gerichtsvollzieher.
Goethe hob den Kopf.
„Wie bitte?“
„Das Megaphon wird gepfändet.“
Goethe stand langsam auf.
„Dieses Megaphon hat der Menschheit gedient.“
„Das mag sein.“
„Ich habe damit eine Rede an die reichsten Menschen der Welt gehalten.“
„Das ist für die Pfändung unerheblich.“
„Ich habe damit Elon Musk zum Schweigen gebracht.“
Der Gerichtsvollzieher machte eine Notiz.
„Dann dürfte es einen gewissen Gebrauchswert besitzen.“
Goethe wurde blass.
„Sie können doch nicht mein Megaphon pfänden!“
„Doch. Wenn es dem Schuldner gehört und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.“
Der Butler räusperte sich.
„Ich möchte darauf hinweisen, dass Goethe möglicherweise nicht der Eigentümer dieses Gegenstands ist.“
Der Gerichtsvollzieher sah ihn an.
„Das wird geprüft.“
Goethe umklammerte das Megaphon.
„Niemals!“
Der Gerichtsvollzieher zog ein Formular hervor.
„Dann muss ich Sie bitten, den Gegenstand freizugeben.“
Goethe blickte zum Fenster.
Draußen stand Elon Musk.
Er lächelte.
MUSK ERSCHEINT
Elon Musk hatte von der Pfändung erfahren und war umgehend zur English Scrollstube gefahren.
Er trug einen dunklen Mantel und hielt ein Mobiltelefon in der Hand.
Hinter ihm standen mehrere Mitarbeiter.
„Was ist hier los?“, fragte Musk.
Der Gerichtsvollzieher wandte sich zu ihm.
„Eine Vollstreckungsmaßnahme.“
Musk nickte zufrieden.
„Ausgezeichnet.“
Goethe starrte ihn an.
„Was haben Sie damit zu tun?“
Musk hob beide Hände.
„Ich persönlich? Gar nichts.“
„Warum lächeln Sie dann?“
„Weil ich die Situation interessant finde.“
Der Butler trat näher.
„Herr Musk, die Stromrechnung gehört nicht Ihnen.“
„Das weiß ich.“
„Dann verstehe ich Ihr Interesse nicht.“
Musk blickte auf das Megaphon.
„Ich habe eine Idee.“
Goethe seufzte.
„Das befürchte ich.“
Musk erklärte, dass man die English Scrollstube künftig mit Solarenergie versorgen könne. Zusätzlich könne man eine Batterie installieren, ein Satelliteninternet einrichten und die Website mit einem automatisierten Zahlungssystem ausstatten.
„Und wie viel kostet das?“, fragte der Butler.
Musk nannte eine Summe.
Der Butler schüttelte den Kopf.
„Dafür könnten wir mehrere Jahre lang Strom bezahlen.“
„Genau“, sagte Musk.
„Dann sollten wir vielleicht einfach die Stromrechnung bezahlen.“
Musk schwieg.
Der Gerichtsvollzieher schrieb weiter.
DAS SOFA WIRD GEPFÄNDET
In diesem Augenblick entdeckte der Gerichtsvollzieher Goethes Sofa.
Es stand in der Ecke des Raumes.
Goethe hatte darauf zahlreiche Stunden verbracht, Gedichte gelesen, Rotwein getrunken und die Vorgänge in der English Scrollstube beobachtet.
„Auch das Sofa“, sagte der Gerichtsvollzieher.
Goethe fuhr herum.
„Das Sofa?“
„Ja.“
„Das ist mein Sofa!“
„Wem gehört es rechtlich?“
Goethe schwieg.
Der Butler holte ein altes Inventarverzeichnis.
„Hier steht, dass das Sofa vor mehreren Jahren von RIEFUNKE angeschafft wurde.“
Goethe blickte ihn entsetzt an.
„Sie haben mein Sofa in ein Inventarverzeichnis aufgenommen?“
„Es war meine Pflicht.“
„Und warum haben Sie mich nicht informiert?“
„Sie saßen darauf.“
Goethe setzte sich demonstrativ auf das Sofa.
„Dann pfänden Sie mich gleich mit!“
Der Gerichtsvollzieher betrachtete ihn.
„Sie selbst stehen nicht auf der Liste.“
„Das ist immerhin etwas.“
„Bitte erheben Sie sich.“
Goethe blieb sitzen.
„Nein.“
Der Gerichtsvollzieher wartete.
Goethe ebenfalls.
Der Butler schaute auf die Uhr.
Musk machte ein Foto.
Dann sagte der Gerichtsvollzieher:
„Ich werde jetzt den zuständigen Eigentümer und die rechtliche Zulässigkeit der Pfändung klären.“
Goethe sprang auf.
„Das Sofa ist besetzt!“
„Das habe ich bemerkt.“
„Von einem Klassiker der Weltliteratur!“
„Auch das habe ich bemerkt.“
Der Gerichtsvollzieher befestigte eine Pfändungsmarkierung am Sofa.
Goethe sah die Markierung an.
Dann sah er Musk an.
„Das werden Sie bereuen.“
Musk hob eine Augenbraue.
„Ich habe das Sofa nicht gepfändet.“
„Aber Sie genießen es.“
„Das ist nicht strafbar.“
„Noch nicht“, murmelte Goethe.
DIE ACHT WÄSCHEKLAMMERKINDERCHEN GREIFEN EIN
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die acht Wäscheklammerkinderchen die Ereignisse vom Treppenabsatz aus beobachtet.
Wäscheklammerkinderchen Nr. 1 hielt eine Flasche Limonade.
Nr. 2 hatte zwei weitere Flaschen organisiert.
Nr. 3 trug einen Karton.
Nr. 4 hatte bereits den Inhalt einer Flasche untersucht.
Nr. 5 fragte, ob Limonade als Zahlungsmittel anerkannt werde.
Nr. 6, der Entdecker der Mischung aus RIEFUNKE-Wasser und Symne, führte eine Liste der bisherigen Vorgänge.
Nr. 7 zählte die Pfändungsmarkierungen.
Nr. 8 stand schweigend neben dem Treppenabsatz.
„Das ist ungerecht“, sagte Nr. 1.
„Die Stromrechnung ist tatsächlich offen“, erwiderte Nr. 6.
„Das Sofa kann doch nichts dafür“, sagte Nr. 2.
„Das Megaphon ebenfalls nicht“, ergänzte Nr. 3.
Nr. 5 hob die Flasche.
„Vielleicht sollten wir mit dem Gerichtsvollzieher verhandeln.“
Nr. 4 schüttelte den Kopf.
„Wir haben kein Geld.“
Nr. 7 blickte auf den Karton.
„Wir haben Limonade.“
Nr. 8 nickte.
Alle acht sahen einander an.
Dann sagte Nr. 6:
„Ich möchte ausdrücklich feststellen, dass dies keine offizielle Entscheidung ist.“
Nr. 1 öffnete die Flasche.
Nr. 2 öffnete die zweite.
Nr. 3 hob den Karton an.
Und dann geschah es.
LIMONADE GEGEN DIE VOLLSTRECKUNG
Der Gerichtsvollzieher hatte gerade damit begonnen, das Megaphon für den Abtransport vorzubereiten, als eine Flasche Limonade durch die Luft flog.
PATSCH!
Sie traf ihn an der Schulter.
Er fuhr herum.
„Was war das?“
Eine zweite Flasche spritzte über seine Aktentasche.
PATSCH!
Eine dritte traf das Klemmbrett.
PATSCH!
Die acht Wäscheklammerkinderchen hatten ihre Entscheidung getroffen.
Sie bespritzten den Gerichtsvollzieher mit Limonade.
Nicht mit RIEFUNKE-Wasser.
Nicht mit Symne.
Nicht mit einer geheimen Mischung.
Mit ganz gewöhnlicher Limonade.
Der Gerichtsvollzieher stand mitten im Raum und tropfte.
Sein Klemmbrett war klebrig.
Seine Aktentasche roch nach Zitrone.
Auf seinem Hemd bildete sich ein großer gelber Fleck.
„SOFORT AUFHÖREN!“, rief er.
Nr. 1 warf die leere Flasche in einen Karton.
Nr. 2 versteckte sich hinter Nr. 3.
Nr. 4 stellte fest, dass die Limonade eine erhebliche Klebewirkung besaß.
Nr. 5 fragte, ob die Reinigungskosten ebenfalls gepfändet werden könnten.
Nr. 6 schrieb in sein Notizbuch:
„09.27 Uhr. Limonadenintervention. Ausgang offen.“
Nr. 7 zählte die leeren Flaschen.
Nr. 8 sagte zum ersten Mal an diesem Morgen ein Wort:
„Noch?“
Der Butler schloss die Augen.
„Nein.“
DER GERICHTSVOLLZIEHER VERLANGT EINE ERKLÄRUNG
Der Gerichtsvollzieher wischte sich das Gesicht ab.
„Wer ist für diese Aktion verantwortlich?“
Alle acht Wäscheklammerkinderchen zeigten gleichzeitig aufeinander.
„Ich war es nicht!“, rief Nr. 1.
„Ich auch nicht!“, rief Nr. 2.
„Ich habe nur den Karton gehalten!“, sagte Nr. 3.
„Ich habe die Flaschen untersucht!“, erklärte Nr. 4.
„Ich wollte verhandeln!“, rief Nr. 5.
Nr. 6 hob sein Notizbuch.
„Ich habe lediglich dokumentiert.“
Nr. 7 sagte: „Ich habe gezählt.“
Nr. 8 schwieg.
Der Gerichtsvollzieher betrachtete die acht Gestalten.
„Das ist doch lächerlich.“
Goethe trat vor.
„Da stimme ich Ihnen ausnahmsweise zu.“
„Sie haben die Kinderchen dazu angestiftet?“
„Nein.“
„Haben Sie die Limonade bereitgestellt?“
„Nein.“
„Wussten Sie von der Aktion?“
Goethe überlegte.
„Ich wusste, dass etwas geschehen würde.“
„Was genau?“
„Das wusste ich nicht.“
Der Butler räusperte sich.
„Herr Gerichtsvollzieher, darf ich Ihnen ein Handtuch anbieten?“
„Nein!“
„Ein Glas Wasser?“
„Nein!“
„Vielleicht ein Sofa?“
Goethe fuhr herum.
„Das Sofa ist gepfändet!“
„Richtig“, sagte der Butler. „Ich wollte nur höflich sein.“
Musk lachte.
Das war ein Fehler.
DIE RACHE VON MUSK
Elon Musk hatte inzwischen beschlossen, die Situation nicht länger nur zu beobachten.
Er trat vor die acht Wäscheklammerkinderchen.
„Ich könnte euch eine hochmoderne Limonadenabwehr entwickeln.“
Nr. 1 sah ihn misstrauisch an.
„Was kostet das?“
„Zunächst nichts.“
Der Butler hob den Kopf.
Musk fuhr fort:
„Die Kosten würden später über ein Abonnementmodell gedeckt.“
Alle acht Wäscheklammerkinderchen schüttelten gleichzeitig den Kopf.
„Nein!“, sagte Nr. 6.
Musk lächelte.
„Dann eben nicht.“
Er wandte sich an den Gerichtsvollzieher.
„Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten die Scrollstube technologisch modernisieren. Ich stelle ein Energiesystem zur Verfügung, der Butler verwaltet den Zugang, und die acht Wäscheklammerkinderchen übernehmen die Getränkeversorgung.“
Der Gerichtsvollzieher betrachtete sein klebriges Klemmbrett.
„Und wer bezahlt die Stromrechnung?“
Musk deutete auf RIEFUNKE.
„Der Eigentümer.“
Alle blickten zum Butler.
Der Butler blickte auf die Rechnung.
Dann auf RIEFUNKE.
Dann wieder auf die Rechnung.
„Das wäre tatsächlich die vernünftigste Lösung.“
Goethe nickte.
„Endlich ein Satz, der nicht von einem Megaphon abhängig ist.“
Musk sah ihn an.
„Ich werde Ihnen ein neues Megaphon bauen.“
Goethe hob warnend den Finger.
„Nein.“
„Mit Satellitenverbindung.“
„Nein.“
„Mit künstlicher Intelligenz.“
„Nein.“
„Mit automatischer Lautstärkeregelung.“
Goethe dachte kurz nach.
„Wie laut kann es werden?“
Der Butler schaltete sich ein.
„Herr Goethe!“
„Ich frage nur.“
DIE STROMRECHNUNG
Um 10.02 Uhr veröffentlichte die Pressestelle der English Scrollstube eine Erklärung.
Die Stromrechnung war weiterhin offen.
Das Megaphon war vorläufig mit einer Pfändungsmarkierung versehen.
Das Sofa blieb Gegenstand einer rechtlichen Prüfung.
Die acht Wäscheklammerkinderchen hatten eine beträchtliche Menge Limonade verbraucht.
Der Gerichtsvollzieher hatte seine Arbeit unterbrochen, um die weitere Vorgehensweise zu klären.
Elon Musk hatte ein technologisches Konzept vorgelegt, dessen wirtschaftliche Bedingungen noch nicht abschließend geprüft worden waren.
RIEFUNKE war telefonisch nicht erreichbar.
Die Website verzeichnete an diesem Tag bislang vier Besuche.
Ein fünfter Besuch wurde registriert.
Er stammte vom Gerichtsvollzieher.
Der Butler betrachtete die Statistik.
„Wenigstens steigt die Reichweite.“
Goethe schüttelte den Kopf.
„Das ist die traurigste Nachricht, die ich heute gehört habe.“
DIE LETZTE MELDUNG
Am Nachmittag wurde der Gerichtsvollzieher mit einem Handtuch, einem Glas Wasser und einer schriftlichen Erklärung verabschiedet.
Die rechtlichen Fragen zur Pfändung sollten auf dem regulären Weg geklärt werden.
Die acht Wäscheklammerkinderchen erhielten eine schriftliche Verwarnung.
Nr. 6 fügte dem Notizbuch einen neuen Eintrag hinzu:
„Limonade ist kein anerkanntes Zahlungsmittel.“
Nr. 5 ergänzte:
„Aber offenbar ein wirksames Kommunikationsmittel.“
Goethe saß inzwischen auf einem Ersatzstuhl.
Sein Sofa stand weiterhin im Raum.
Die Pfändungsmarkierung war deutlich sichtbar.
Er blickte sie lange an.
Dann sagte er:
„Ich habe schon vieles erlebt. Aber noch nie hat ein Gerichtsvollzieher mein Sofa in eine Einnahmequelle verwandelt.“
Der Butler stellte ihm ein Glas Wasser hin.
„Es handelt sich nicht um eine Einnahmequelle, Herr Goethe.“
„Was ist es dann?“
„Eine Pfändungsmaßnahme.“
„Das klingt noch schlimmer.“
Draußen stand Elon Musk neben seinem Wagen.
Er betrachtete die English Scrollstube und sagte zu einem Mitarbeiter:
„Wir brauchen einen Plan.“
Der Mitarbeiter fragte:
„Für die Stromrechnung?“
Musk schüttelte den Kopf.
„Für die Rache.“
Der Mitarbeiter wurde blass.
„An wem?“
Musk blickte zum Fenster.
Dort stand Wäscheklammerkinderchen Nr. 6 mit einer Flasche Limonade.
„An RIEFUNKE“, sagte Musk.
In diesem Augenblick ging in der English Scrollstube das Licht aus.
Der Butler sah zur Decke.
Goethe hob den Kopf.
Die acht Wäscheklammerkinderchen erstarrten.
Und aus dem Radio ertönte ein vertrautes Geräusch.
KRRRRT.
Dann eine Stimme.
„Die Stromrechnung ist weiterhin offen.“
Stille.
Der Butler seufzte.
„Ich werde eine Kerze holen.“
Goethe stand auf.
„Und ich möchte mein Megaphon zurück.“
Der bärtige Türsteher verschränkte die Arme.
„Das entscheidet nicht die Höhe Ihres literarischen Ansehens.“
Goethe setzte sich wieder.
Draußen grinste Elon Musk.
Die acht Wäscheklammerkinderchen öffneten gleichzeitig eine neue Flasche Limonade.
Der Butler drehte sich langsam um.
„Ich warne euch.“
Nr. 6 schrieb in sein Notizbuch:
„Fortsetzung wahrscheinlich.“
ENDE DER SONDERMELDUNG.
English Scrollstube – Internationale Pressestelle
KRRRRT.