Wäscheklammerkinderchen protestieren: „Kein König darf im Regen stehen!“
Scrollstuben-Truth (STT) – Internationale Sondermeldung aus Antigua
Ein tropischer Wolkenbruch während eines königlichen Besuchs in Antigua hat eine unerwartete diplomatische Krise ausgelöst. Nachdem König Charles III. bei einer Militärparade zunächst ohne Regenschirm im strömenden Regen stehen gelassen wurde, während Königin Camilla bereits unter einem transparenten Schirm in Sicherheit gebracht worden war, haben die acht Wäscheklammerkinderchen der Scrollstube eine Protestaktion angekündigt.
„Das geht so nicht!“, erklärte das älteste Wäscheklammerkinderchen nach einer außerordentlichen Zusammenkunft im Kinderzimmer. „Wir sind zwar nur acht Wäscheklammern, aber wir haben auch Augen. Und wenn eine Königin einen Schirm bekommt, dann muss ein König erst recht einen bekommen. Schließlich ist er auch nicht aus Zucker.“
Besonders empört zeigte sich das fünfte Wäscheklammerkinderchen. Es habe die Fernsehbilder mehrfach angesehen und dabei festgestellt, dass König Charles offenbar mehrere Sekunden lang mit dem Regen allein gelassen worden sei. „Das ist eine Frage der internationalen Schirmgerechtigkeit“, ließ es über eine telepathische Mitteilung verlauten.
Scrollstube fordert sofortige Schirmreform
Der bärtige Türsteher der Scrollstube reagierte zunächst zurückhaltend. Er ließ mitteilen, dass königliche Angelegenheiten grundsätzlich nicht vor der Eingangstür diskutiert würden. Allerdings sei die Angelegenheit inzwischen so weit fortgeschritten, dass man eine Ausnahme erwäge.
Der Butler wurde beauftragt, eine vorläufige Schirmordnung auszuarbeiten. Diese soll künftig sicherstellen, dass bei plötzlichen Niederschlägen sämtliche anwesenden Würdenträger gleichzeitig mit einem geeigneten Regenschutz ausgestattet werden.
„Sehr wohl“, kommentierte der Butler. „Ich werde zunächst feststellen lassen, ob transparente Schirme für Königinnen und schwarze Schirme für Könige weiterhin dem geltenden Protokoll entsprechen. Eine Diskriminierung nach Geschlecht oder Thronfolge ist hier nicht vorgesehen.“
Wäscheklammerkinderchen fordern Untersuchung
Die acht Protestierenden verlangen inzwischen eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Insbesondere soll geklärt werden, weshalb der Schirm nicht bereits bereitstand, bevor sich der Himmel öffnete.
Herr Mertens wurde mit der technischen Auswertung der Videoaufnahmen beauftragt. Er soll mithilfe eines Spektrumanalysators feststellen, ob das Regengebiet möglicherweise bereits vor der Parade auf den königlichen Aufenthaltsort ausgerichtet war.
Dr. Konrad Wellenberg hält unterdessen eine telepathische Fernwirkung nicht für ausgeschlossen. „Es wäre denkbar, dass die Wäscheklammerkinderchen den Regenschauer bereits vorausgesehen haben. Allerdings fehlen uns noch belastbare Messwerte.“
Goethe soll vermitteln
Inzwischen wurde auch Johann Wolfgang von Goethe um eine Stellungnahme gebeten. Aus dem Archiv der Scrollstube wurde ein entsprechendes Ersuchen versandt. Man hofft, dass der Dichter mit seiner Erfahrung in Wetter-, Wasser- und Würdefragen einen Beitrag zur Entspannung der Lage leisten kann.
Die Wäscheklammerkinderchen haben unterdessen angekündigt, ihre Protestaktion erst dann zu beenden, wenn König Charles schriftlich zugesichert wird, künftig nicht mehr ohne Regenschirm im Regen stehen zu müssen.
Nicole Kidman hat sich bislang nicht geäußert. Stella McCartney soll jedoch bereits mit der Entwicklung eines neuen königlichen Ganzkörper-Regenschutzes beauftragt worden sein.
RIEFUNKE schweigt
Von RIEFUNKE selbst liegt bislang keine Stellungnahme vor.
Allerdings wurde in der Nähe des Transistorradios ein ungewöhnliches Knacken registriert.
Herr Mertens notierte dazu lediglich: „KRRRRT.“
Die acht Wäscheklammerkinderchen werteten dies als Zeichen der Unterstützung.
Die Scrollstube bleibt an der Angelegenheit dran.
STT – Wir berichten, auch wenn es regnet. Und wenn es regnet, berichten wir unter einem Schirm.
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